Diese Maßnahme ist besonders geeignet für Jugendliche und Heranwachsende, die mit Verkehrsdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, wie z.B. Unfallflucht, Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis; der Kurs ist also kein „Führerscheinkurs“.

Ziel des Kurses ist es, Jugendlichen und Heranwachsenden, die Straftaten im Straßenverkehrsbereich begangen haben, die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv und kritisch mit ihrem Verhalten im Straßenverkehr und den Folgen auseinander zusetzen.

Es werden u. a. das Erkennen und Vermeiden von Gefahren, Alkohol im Straßenverkehr und Fragen zum Thema Führerschein und Versicherungsrecht behandelt.

Dabei kommen Videos, Fallbeispiele und Rollenspiele zum Einsatz oder auch Gespräche mit Sachverständigen, wie Richtern, Fahrlehrern und Gerichtsmedizinern.