| Titel: |
Cold Turkey |
| Autorin: |
Angelika Mechtel |
| Thematik: |
Drogen, Familie, Generationenkonflikt |
| Kurzbeschreibung: |
Cold Turkey ist eine Phase, die Drogensüchtige durchmachen, wenn sie keinen Stoff haben. Simone und Andy sind Geschwister. Andy ist vier Jahre älter. Für Simone ist er ihr großer Bruder, ihr Vorbild. Die Geschichte beginnt so: Als Andy aus dem Knast in die Entgiftung geht, gibt er Simone beim Abschied eine Plastiktüte. Sie enthält einen Schuhkarton, voll von Zetteln, herausgerissenen Schulheftseiten und Papierstreifen. Jeder Papierfetzen ist beschrieben. Andy hat kein Tagebuch geführt, aber er hat einzelne Gedanken notiert und aufgehoben. Er hat Simone einen Teil seines Lebens geschenkt. Ein Puzzle. Sie muss es nun zusammensetzen, um sich zu erinnern, was in den letzten drei Jahren passiert ist. |
| Altersgruppe: |
besonders geeignet für13 bis 14 Jährige / Klasse 7 und 8 |
| Verlag: |
Ravensburger Taschenbuchverlag, 1997 |
| Die Autorin: |
Geboren am 26.08.1943 in Dresden, wuchs im Rheinland auf. Sie besuchte eine Klosterschule in Würzburg und legte das Abitur ab. Seit 1959 Veröffentlichungen und Mitarbeit an verschiedenen Literaturzeitschriften. Arbeit als Zimmermädchen, Fabrikarbeiterin und kaufmännische Angestellte. Seit 1970 im Verband Deutscher Schriftsteller, aus dem sie im September 1991 aus Protest gegen dessen inkonsequente Haltung in der Rushdie-Affäre austritt. 1972 wurde sie Mitglied im PEN-Zentrum der BRD, von 1982 bis 1991 war sie Präsidiumsmitglied, seit 1985 Vizepräsidentin und bis 1991 Beauftragte des Komitees Writers in Prison. Sie lebte als freie Autorin in Köln und starb hier am 08.02.2000. Angelika Mechtel gehört mit ihren Romanen und Kurzgeschichten zu den großen Erzählerinnen des deutschsprachigen Raums. Ihre Werke wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Ihr Kinderbuch "Die Reise nach Tamerland" wurde 1984 mit dem Kinderliteratur preis "Miteinander leben - Ausländer unter uns" des Berliner Senats ausgezeichnet. Angelika Mechtel schrieb, um die Gesellschaft, die Familie, die Menschen zu verändern. Weil ihre beiden Töchter sie darum gebeten hatten, schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Aktuelle Themen brachte sie in eine kindgerechte Verpackung, dabei bevorzugte sie die märchenhaft-phantastische Erzählform.
Weitere Titel:
- Das kurze heldenhafte Leben des Don Roberto - Ein karibischer Roman
- Die Prinzipalin
- Jeden Tag will ich Leben - Ein Krebstagebuch
- Kitty Brombeere
- Die Reise nach Tamerland
- Ferien mit Zitrone
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